Recap Paris Fashion Week: Amerikanisierung der Champs-Élysées

Kaum ist die Paris Fashion Week vorbei, da richten sich natürlich die Blicke in Richtung Fashion Zukunft. Und es sind sich auch an der Metrople der Seine alle Designer und auch Exoten der PFW einig: Die sieht rosig aus. Auch wenn da, ja wenn da nicht eine Sache die Haute Couture oder sagen wir besser, die Couture Parisienne, zunehmend polarisieren würde. Die Amerikaner kommen. Leise, aber stetig. Und dieses laissez-faire macht der couture in der Hauptstadt der weltweiten Mode doch irgendwie schwer zu schaffen. Ja, es ist eben auch die Champs-Élysées, die zunehmend darauf hinweist, dass die American Labels auf dem Vormarsch sind. Doch ist das schlimm? Nun, eigentlich nicht, denn es hat ja schließlich seine Gründe, dass die “Casual Fashion” gekauft und verlangt wird. Und ja, auch diese kann in Paris als chic gelten.

Es kommt halt eben auch hier darauf an “wo” diese angeboten wird. Und auf den Shoppingmeilen kann man diese Kolonialisierung der amerikanischen Labels auch deutlich beobachten – es sind die Shops und Boutiquen von Michael Kors, Ralph Lauren und Tommy Hilfiger, die ihren Einfluss mehr und mehr hinterlassen. Die Auffassung von adrett oder “bon chic, bon genre” (auch kurz BCBG im Jargon genannt) hat sich grundlegend geändert; ob Bomberjacke oder Khaki, die modischen Einflüsse franco-amerikanischer Art sind deutlicher denn je. Das alles ist weder schlimm noch fatal – vielmehr ist genau das doch der Weg der Street Couture bis hin zu neuen Designs, die da noch kommen mögen.

Published on März 10, 2011 by   ·   No Comments

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