Yōji Yamamoto: Fast vergriffen New York, live in London

Yōji Yamamoto gehört zu den absoluten Rennern, wenn man zwischen New York und London die Boutiquebesitzer fragt, was am besten läuft. Das hat sicherlich auch etwas mit seinen gewagten Entwürfen zu tun. Zu den heissesten dabei zählt die Y-3 Linie in Kooperation mit adidas – wer das tragen kann, fragt sich manche Fashionista mit Sicherheit bis heute; doch das ist der jugendliche, sporty Touch. Und den wollen eine ganze Menge. Sonst wären alleine die Schuhe für rund 400 Euro nicht jetzt schon Sammlerstücke. Das ist eben auch ein Teil des berüchtigten Yamamoto Stils.

Aber warum ist dieser in den USA so besonders begehrt? Nun, weil Fashionistas in Deutschland und Europa den Vorteil haben, dass in London und Paris die Stores noch existieren – die zwei beliebten Boutiques in New York wurden nämlich bereits vor mehreren Jahren geschlossen – der Hype um Yamamoto ist aber nach wie vor ungebrochen. Also, wer absolut hipp und trendy derzeit – auch in Anbetrach der nächsten, warmen Saison – sein will, der kommt an der Mode von Yoji nicht vorbei ;-)

In London, genauer im Victoria & Albert Museum an der Cromwell Road, kann ab Samstag (12.03.2011) bis Anfang Juli 2011 ein großer und entscheidender Einblick auf Yamamotos Werke persönlich gewonnen werden: 30 Jahre nach seinem Debüt in Paris werden an der Themse mehr als 80 Werke seiner gesamten Karriere zu sehen sein.

Published on März 11, 2011 by   ·   No Comments

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