Bohlen vs DSDS Zahlendreher: Fauxpas für die Sender Geschichte

Der historische Zahlendreher bei DSDS geht nicht nur in die Geschichte der Talent-Show ein, sondern auch in die des Senders. Nachdem der Fehler mit den Rufnummern bemerkt worden war, hatte die Jury entschieden, dass keiner der Teilnehmer ausscheidet und dass die Anrufe bis 22.39 Uhr gewertet werden für die nächste Sendung. Diese Lösung ist für die Kandidaten mit Sicherheit sehr gut gewesen, doch viele Zuschauer beschwerten sich für die entstandenen Telefonkosten. Aufgrund der Vielzahl an Beschwerden musste sich nun der Sender eine Lösung einfallen lassen, denn auch der Chef-Juror Dieter Bohlen forderte eine gerechte Lösung für alle, denn weder die Teilnehmer noch die Zuschauer sollen unter dem Fauxpas leiden.

Gestern (04.04.2011) gab dann der Kölner Sender bekannt, dass die entstandenen Kosten für die Anrufe und für die gesendeten SMS erstattet werden. Der Sender versucht mit den Teleanbietern zu klären, ob die Kosten erst gar nicht in Rechnung gestellt werden, doch dies wird wahrscheinlich nicht umgesetzt werden können. Die betroffenen Anrufer beziehungsweise Zuschauer können ihre Daten wie Name, Kontonummer sowie Einzelverbindungsnachweis (auf dem die Telefonnummer zu sehen ist) an RTL schicken. Wichtig ist, dass es sich dabei um einen Anruf oder eine SMS in der Zeit zwischen 22.39 Uhr und 23.54 Uhr handelt. Die Portokosten und eventuelle Auslagen erstattet RTL lt. eigenen Aussagen ebenfalls den Anrufern. Die Unterlagen können auch per Mail an den Sender geschickt werden (dsds@rtl.de Betreff: „Abstimmung“). Diese Lösung dürfte den Sender sehr viel Geld kosten, aber alles andere würde nur das Image von DSDS nachhaltig ruinieren. Das Finale findet aufgrund des Zahlendrehers erst am 07.05.2011 statt und nicht wie ursprünglich geplant am 30.04.2011.

Published on April 5, 2011 by   ·   No Comments

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